Ihr habt jetzt schon etwas laenger nicht von mir gehoert, und dass hat auch seinen Grund! Ich bin in ein Haus nach Hilton gezogen, was etwa 5km suedlich von Fremantle liegt. Das Haus ist ganz neu und wir haben noch kein Internet, weil wir Probleme mit Telstar haben. Nicht nur mir duerfte die Aehnlichkeit von Telstar und Telekom auffallen!
Wenn alles glatt laeuft bekommen wir morgen Internet und dann gibt es auch einen ganz langen Blog eintrag mit allem wichtigen, aber wir glaube alle nicht daran, dass es morgen klappt, weil wir in western australia sind und das kuerzel WA fuer wait awhile steht!
bis die tage
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Freitag, 10. Oktober 2008
time-off
Da ich immer ganz frueh wach bin, habe ich auch immer einen langen Tag zur verfuegung. Morgen kuemmere ich mich immer erst ums geschaeftliche und dann gehe ich Freizeitbeschaeftigungen nach, doch ich habe hier nur wenige!
Meist gehe ich so 2-3h Longboard fahren, was auch zunehmend besser klappt. Hier in Freo(Fremantle) gibt es eine recht grosse Skateboardcommunity, die ich heute auch angetroffen habe und einige Tips bekommen konnte. Sie treffen sich immer alle einfach am Hafen, da dort der Buergersteig breit, neu und schoen glatt ist, also ideal fuers Boarden. Ich denke, ich fahre morgen wieder vorbei und mache etwas mit ihnen, so komme ich dann auch endlich mal mit locals in Beruehrung, die hier angesichtes der endlosen Backpackermassen einen kleinen Teil der Gesammtbevoelkerung ausmachen!
Die restliche Zeit vergammel ich ein bisschen hier und da. Gestern war ich den ganzen Tag mit Sam(anta) und Pam(ela), beide aus Schottland und mit einem endlos schlimmen Akzent ausgestattet, am Strand und habe einfach faul in der Sonne gelegen und nichts getan. Die beiden sind die ersten Maedels aus UK., die nicht vollkommen bekloppt sind. Heute dafuer nur Boarden und dann wieder gammeln, wie man sieht ein recht unregelmaessiges Leben, was auch nicht zu mir passt! Ich werde mal sehen, was sich morgen ergibt und Sonntag muss ich vielleich noch arbeiten, was eine Freude waere!
Meist gehe ich so 2-3h Longboard fahren, was auch zunehmend besser klappt. Hier in Freo(Fremantle) gibt es eine recht grosse Skateboardcommunity, die ich heute auch angetroffen habe und einige Tips bekommen konnte. Sie treffen sich immer alle einfach am Hafen, da dort der Buergersteig breit, neu und schoen glatt ist, also ideal fuers Boarden. Ich denke, ich fahre morgen wieder vorbei und mache etwas mit ihnen, so komme ich dann auch endlich mal mit locals in Beruehrung, die hier angesichtes der endlosen Backpackermassen einen kleinen Teil der Gesammtbevoelkerung ausmachen!
Die restliche Zeit vergammel ich ein bisschen hier und da. Gestern war ich den ganzen Tag mit Sam(anta) und Pam(ela), beide aus Schottland und mit einem endlos schlimmen Akzent ausgestattet, am Strand und habe einfach faul in der Sonne gelegen und nichts getan. Die beiden sind die ersten Maedels aus UK., die nicht vollkommen bekloppt sind. Heute dafuer nur Boarden und dann wieder gammeln, wie man sieht ein recht unregelmaessiges Leben, was auch nicht zu mir passt! Ich werde mal sehen, was sich morgen ergibt und Sonntag muss ich vielleich noch arbeiten, was eine Freude waere!
ups and downs and....
Da sich meine Situation hier nicht wirklich veraendert und alles ein wenig stagniert, verdient dieser Blogeintrag auch keinen besonders inovativen Namen.
Mein Arbeitgeber hat sich endlich bei mir gemeldet, naja -zumindest seine Kollegin. Aus meinen fuenf Schichten pro Woche sind fuer den Monat Oktober 0,75 geworden -im November sieht es etwas besser aus, da habe ich jetzt schon etwa 15 fest. Da ich eigentlich 20mal pro Monat arbeiten will, brauche ich also noch welche. Ich stehe morgens immer frueh auf um moeglicher Weise um 700Uhr am Hostel aufgesammelt zu werden und einen Tag zu Arbeiten -doch wie schon gestern geschrieben, ist daraus bisher nichts geworden. Auf Arbeitssuche bin ich heute 4h durch den ueberaus grossen Hafen von Fremantle gelaufen und habe ueberall nach Arbeit gefragt, doch keine Zusage bekommen -dafuer aber eine nette Unterhalten mit einem Englaender, der ein Art Parkhaus fuer Schiffe betreibt, mit dem ich mich ueber die Nordsee ausgeplaudert habe. Ich habe ihm meine details(also Name und Kontaktmoeglichkeiten) da gelassen und er sagte, er gibt sie an Freunde weiter -vielleicht war die gute Unterhalten doch was Wert. Generell habe ich den Eindruck, dass hier unten viel, wenn nicht alles, mit Sympathie und Vitamin-B geregelt wird und in Punkto Sympathie gewinnen Maedchen bei den maenlichen Arbeitgebern halt immer. Die Jobsituation ist zwar bei weitem nicht so schlimm wie an der Ostkueste, doch auch hier gibt es einfach zuviele Backpacker. Insgesamt unterscheidet sich das Bild eines Backpackers, dass man hat, wenn man aus Deutschland kommt, vollkommen von dem wie es ist. Mein Gedanke an Backpacking war, dass man etwas Besonderes ist und viele unkonventionelle eigene Wege gehen muss, doch weit gefehlt. Hier gibt es in jedem Dorf Hostels fuer Backpacker und das ganze Land, Wirtschaft und Heimische sind auf Backpacker eingestellt und vorbereitet. In Wirklichkeit bin ich ganz fett im Mainstream! Ich finde das leider sehr ernuechternt, da man keines Wegs seinen eigenen Stil findet, da alles vorgekaut ist. Wenn ich nun so zurueck Blicke, auf die letzten zwei/drei Jahre muss ich feststellen, dass ich mich in dieser Zeit gefunden habe und hier wahrscheinlich nicht grossartig veraendern werde. Ich habe die Schule gewechselt, nochmal die Schule gewechselt, bin Ausgezogen, habe angefangen eigenes Geld zu verdienen um mir, einen fuer mich wichtigen, Luxus zu ermoeglichen, habe mit Sport angefangen und meine Freizeit gut und sinnvoll gestalltet, habe die Schule hinter mir gelassen und schliesslich selbstbewusst den Entschluss gefasst alleine und ohne Organisation nach Australien zu gehen. Doch wie Ruy schon zum letzten Eintrag kommentierte bin ich nicht hierher gekommen um etwas grundlegend zu veraendern, sondern eher als (sprach)Urlaub mit Erlbenisfaktor. Was mache ich nun hier? Mir geht es schlecht, weil ich nicht Arbeiten kann und weil ich meinen Sport vermisse, der mir wirklich wichtig geworden ist(Ich bin daher nicht nur auf der Suche nach einem Job, sondern auch nach einem Badmintonverein, damit ich mich auch mal wieder richtig verausgaben kann -ich werde naemlich langsam aber stetig ein wenig schlacksick und untrainiert, was mir garnicht gefaellt!). Mir geht es schlecht, da sich nichts so entwickelt wie és gedacht war. Mir geht es schlecht -doch die frustrationstolleranz ist bei weitem nicht erschoepft! Ich habe mir natuerlich schon gedanken darueber gemacht, ob ich nicht vll schon fruher nach D. zurueck komme und meine Zeit mit Praktika und Aehnlichem sinnvoller nutze, doch verwerfe ich diese meist wieder, da sich meine Situation auch spaetestens im November aendert. Ich habe mir als Deadline Weihnachten gesetzt. Ich werde da nochmal genau daruber nach denken, ob ich nicht schon etwas frueher als geplant zurueck komme, doch das wird sich dann zeigen -wobei Deadline auch nur einen spaetesten Zeitpunkt makiert und somit einen gewisses Zeitfenster offen laesst!
Mein Arbeitgeber hat sich endlich bei mir gemeldet, naja -zumindest seine Kollegin. Aus meinen fuenf Schichten pro Woche sind fuer den Monat Oktober 0,75 geworden -im November sieht es etwas besser aus, da habe ich jetzt schon etwa 15 fest. Da ich eigentlich 20mal pro Monat arbeiten will, brauche ich also noch welche. Ich stehe morgens immer frueh auf um moeglicher Weise um 700Uhr am Hostel aufgesammelt zu werden und einen Tag zu Arbeiten -doch wie schon gestern geschrieben, ist daraus bisher nichts geworden. Auf Arbeitssuche bin ich heute 4h durch den ueberaus grossen Hafen von Fremantle gelaufen und habe ueberall nach Arbeit gefragt, doch keine Zusage bekommen -dafuer aber eine nette Unterhalten mit einem Englaender, der ein Art Parkhaus fuer Schiffe betreibt, mit dem ich mich ueber die Nordsee ausgeplaudert habe. Ich habe ihm meine details(also Name und Kontaktmoeglichkeiten) da gelassen und er sagte, er gibt sie an Freunde weiter -vielleicht war die gute Unterhalten doch was Wert. Generell habe ich den Eindruck, dass hier unten viel, wenn nicht alles, mit Sympathie und Vitamin-B geregelt wird und in Punkto Sympathie gewinnen Maedchen bei den maenlichen Arbeitgebern halt immer. Die Jobsituation ist zwar bei weitem nicht so schlimm wie an der Ostkueste, doch auch hier gibt es einfach zuviele Backpacker. Insgesamt unterscheidet sich das Bild eines Backpackers, dass man hat, wenn man aus Deutschland kommt, vollkommen von dem wie es ist. Mein Gedanke an Backpacking war, dass man etwas Besonderes ist und viele unkonventionelle eigene Wege gehen muss, doch weit gefehlt. Hier gibt es in jedem Dorf Hostels fuer Backpacker und das ganze Land, Wirtschaft und Heimische sind auf Backpacker eingestellt und vorbereitet. In Wirklichkeit bin ich ganz fett im Mainstream! Ich finde das leider sehr ernuechternt, da man keines Wegs seinen eigenen Stil findet, da alles vorgekaut ist. Wenn ich nun so zurueck Blicke, auf die letzten zwei/drei Jahre muss ich feststellen, dass ich mich in dieser Zeit gefunden habe und hier wahrscheinlich nicht grossartig veraendern werde. Ich habe die Schule gewechselt, nochmal die Schule gewechselt, bin Ausgezogen, habe angefangen eigenes Geld zu verdienen um mir, einen fuer mich wichtigen, Luxus zu ermoeglichen, habe mit Sport angefangen und meine Freizeit gut und sinnvoll gestalltet, habe die Schule hinter mir gelassen und schliesslich selbstbewusst den Entschluss gefasst alleine und ohne Organisation nach Australien zu gehen. Doch wie Ruy schon zum letzten Eintrag kommentierte bin ich nicht hierher gekommen um etwas grundlegend zu veraendern, sondern eher als (sprach)Urlaub mit Erlbenisfaktor. Was mache ich nun hier? Mir geht es schlecht, weil ich nicht Arbeiten kann und weil ich meinen Sport vermisse, der mir wirklich wichtig geworden ist(Ich bin daher nicht nur auf der Suche nach einem Job, sondern auch nach einem Badmintonverein, damit ich mich auch mal wieder richtig verausgaben kann -ich werde naemlich langsam aber stetig ein wenig schlacksick und untrainiert, was mir garnicht gefaellt!). Mir geht es schlecht, da sich nichts so entwickelt wie és gedacht war. Mir geht es schlecht -doch die frustrationstolleranz ist bei weitem nicht erschoepft! Ich habe mir natuerlich schon gedanken darueber gemacht, ob ich nicht vll schon fruher nach D. zurueck komme und meine Zeit mit Praktika und Aehnlichem sinnvoller nutze, doch verwerfe ich diese meist wieder, da sich meine Situation auch spaetestens im November aendert. Ich habe mir als Deadline Weihnachten gesetzt. Ich werde da nochmal genau daruber nach denken, ob ich nicht schon etwas frueher als geplant zurueck komme, doch das wird sich dann zeigen -wobei Deadline auch nur einen spaetesten Zeitpunkt makiert und somit einen gewisses Zeitfenster offen laesst!
Mittwoch, 8. Oktober 2008
ups and downs
Jetzt habe ich schon verhaeltnis maessig lange nicht mehr geschrieben und dem entsprechend habe ich eine Menge los zuwerden. Hier hat sich in den letzten Tage einiges veraendert bzw. nicht so eingetreten wie ich es erhofft und geplant habe. Zum einen habe ich nichts mehr von meinem Arbeitgeber gehoert und auch keine Antwort auf meine Email bekommen -da werde ich wohl heute anrufen muessen! Da ich derzeit nicht arbeite, hatte ich vor einfach alle Werktage mit iwelcher Arbeit aufzufuellen. Dafuer bin ich dann heute auch frueh aufgestanden, weil ich gestern gefragt wurde, ob ich Boote polieren will fuer 18Dollar/h und habe direkt zugesagt und stand heute Morgen um 7uhr vorm Hostel mit zwei weiteren Maedchen. Der Arbeitgeber kam erstmal 30Minuten zu spaet und brauchte dann auch nur zwei Leute und nimmt natuerlich die beiden Maedels, weil die mit ihren kurzen duennen Aermchen ja auch garantiert besser arbeiten koennen als ich -NOT! So ein dreckiger Bastdard!
Wie man sieht haben es die Australier halt nicht so mit Zuverlaessigkeit und dass ist es auch, was mich hier ziemlich stoerrt. Ein gutes weiteres Beispiel fuer diese Eigenschafft ist es, dass hier Mieten und Gehalt stehts woechentlich und nicht monatlich bezahlt werden, nicht unbedingt schlechter, aber doch ein guter Indikator.
Mit den Leuten verhaelt es sich besser als zuvor. Wir waren gestern Fussball spielen und ich habe ein paar Leute gefunden mit denen sich was machen laesst.
Dann stress ich heute mal noch meinen eigentlichen Arbeitgeber, lasse aber noch bis 10Uhr Zeit, vll hoere ich ja noch so was.
Wie man sieht haben es die Australier halt nicht so mit Zuverlaessigkeit und dass ist es auch, was mich hier ziemlich stoerrt. Ein gutes weiteres Beispiel fuer diese Eigenschafft ist es, dass hier Mieten und Gehalt stehts woechentlich und nicht monatlich bezahlt werden, nicht unbedingt schlechter, aber doch ein guter Indikator.
Mit den Leuten verhaelt es sich besser als zuvor. Wir waren gestern Fussball spielen und ich habe ein paar Leute gefunden mit denen sich was machen laesst.
Dann stress ich heute mal noch meinen eigentlichen Arbeitgeber, lasse aber noch bis 10Uhr Zeit, vll hoere ich ja noch so was.
Montag, 6. Oktober 2008
Backpackerleben ja/nein?
Wie ich schon zuvor beschrieben, habe ich das Gefuehl, dass dieses Backpackerdasein nicht zu mir passt. Damit meine ich nicht das Leben hier, dass ich dem deutschen vorziehen wuerde, sondern die Einstellung der Leute in Hostels. Es ist naemlich so, dass die Leute hier zum grossteil einfach dumme, ungebildete und gammlige Langzeitstreuner sind, die auch nicht ansatzweise Motivation fuer iwas zeigen . Insgesammt wird hier den ganzen Tag nur im Hostel rumgesessen, Fehrsehn geguckt und geraucht und mit Rauchen meine ich nicht Zigarette, der Drogenkonsum aller Art ist extrem hoch, auch deutlich ausgepraegter als in Sydney. Was soll ich nun mit Leuten zu tuen haben, die nur 2mal die Woche arbeiten gehen und auch nur, damit sie sich genug Drogen kaufen koennen und die restliche Woche gammeln?
Der Gedanke in ein Appartment zu ziehen waechst immer weiter an, da es erstens billiger ist und zweitens mehr Platz und Komfort bietet. Natuerlich ist es so, dass ich dann nicht mehr soviel Kontakt zu vielen verschiedenen Leuten habe, aber was bringt mir Kontakt, der nur auf "Hi ma`, how ya` doning`" basiert? Der ist genau so beudeutsam wie der 398. Studivzkontakt.
Es kommt nun auch sehr darauf an, wie sich meine Arbeit entwickelt. Meinen eigentlichen Chef, Tom, habe ich noch nicht getroffen, da er auf einer fuenf taegigen Tour ist und erst die kommenden Tage wieder kommt, aber von Paul habe ich erfahren, dass Tom auch viel Kayak faehrt und auch surft. Da ich eh vor hatte mit ein Kayak zukaufen, habe ich auch einen weiteren Schnittpunkt zu anderen Menschen, der gleichzeitig auch noch hoeherers Nivau beseitzt, da man eine gewisse Interessensueberschneidung hat.
Meine Entscheidung nach Australien zu gehen vedauere ich gerade nicht, aber in einem Hostel, dass habe ich nicht weiter vor.
Ich denke ich lese jetzt mal in Internetforen alles ueber Longboards durch und gehe mir endlich eines kaufen, dass hatte ich schon in Deutschland vor, nur habe ich mir da seit Monaten gedacht, dass ich es mir erst in Australien kaufe, was ein Fehler war, da ich es einfach als Handgepaeck mitnehmen haette koennen.
Der Gedanke in ein Appartment zu ziehen waechst immer weiter an, da es erstens billiger ist und zweitens mehr Platz und Komfort bietet. Natuerlich ist es so, dass ich dann nicht mehr soviel Kontakt zu vielen verschiedenen Leuten habe, aber was bringt mir Kontakt, der nur auf "Hi ma`, how ya` doning`" basiert? Der ist genau so beudeutsam wie der 398. Studivzkontakt.
Es kommt nun auch sehr darauf an, wie sich meine Arbeit entwickelt. Meinen eigentlichen Chef, Tom, habe ich noch nicht getroffen, da er auf einer fuenf taegigen Tour ist und erst die kommenden Tage wieder kommt, aber von Paul habe ich erfahren, dass Tom auch viel Kayak faehrt und auch surft. Da ich eh vor hatte mit ein Kayak zukaufen, habe ich auch einen weiteren Schnittpunkt zu anderen Menschen, der gleichzeitig auch noch hoeherers Nivau beseitzt, da man eine gewisse Interessensueberschneidung hat.
Meine Entscheidung nach Australien zu gehen vedauere ich gerade nicht, aber in einem Hostel, dass habe ich nicht weiter vor.
Ich denke ich lese jetzt mal in Internetforen alles ueber Longboards durch und gehe mir endlich eines kaufen, dass hatte ich schon in Deutschland vor, nur habe ich mir da seit Monaten gedacht, dass ich es mir erst in Australien kaufe, was ein Fehler war, da ich es einfach als Handgepaeck mitnehmen haette koennen.
Sonntag, 5. Oktober 2008
:)
Ich komme gerade von meinem zweiten Probetag zurueck und: ICH HABE DEN JOB! Ich denke, ich bin der Backpacker in ganz western Australia, wenn nichtmals in ganz Australien, der die beste Arbeit hat. Hier nur ein paar Eckdaten:
Ich arbeite, wie schon beschrieben als kayakguide, und dass fuenf mal die Woche. Pro Tag bekomme ich 150Dollar cash-on-hand, also muss ich es nicht versteuern! Macht mit Hilfe von Riese und Pi*Daumen 750Dollar die Woche. Wenn ich einigermassen gut lebe verbrauche ich so rund 200Dollar die Woche, vll mit Fahrkosten zur Arbeit 250, aber alles in allen bin ich pro Woche Arbeit 500Dollar im Plus! Ich fange mitte der Woche an zu arbeiten und verlasse Perth fruehestens zu Weihnachten, sprich bis dahin kann ich etwa 4000Dollar ansammeln, was ich aber sicherlich nicht tuen werde, da ich vor habe mir hier einiges zu zulegen und auch nicht unbedingt das gammlige Backpackerleben zu fuehren, dass auch garnicht so gut zu mir passt!
Das war es erstmal fuer heute. Ich melde mich morgen sicherlich nochmal, da ich dann auch meine ersten Arbeitszeiten fuer die kommende Woche weiss.
Ich arbeite, wie schon beschrieben als kayakguide, und dass fuenf mal die Woche. Pro Tag bekomme ich 150Dollar cash-on-hand, also muss ich es nicht versteuern! Macht mit Hilfe von Riese und Pi*Daumen 750Dollar die Woche. Wenn ich einigermassen gut lebe verbrauche ich so rund 200Dollar die Woche, vll mit Fahrkosten zur Arbeit 250, aber alles in allen bin ich pro Woche Arbeit 500Dollar im Plus! Ich fange mitte der Woche an zu arbeiten und verlasse Perth fruehestens zu Weihnachten, sprich bis dahin kann ich etwa 4000Dollar ansammeln, was ich aber sicherlich nicht tuen werde, da ich vor habe mir hier einiges zu zulegen und auch nicht unbedingt das gammlige Backpackerleben zu fuehren, dass auch garnicht so gut zu mir passt!
Das war es erstmal fuer heute. Ich melde mich morgen sicherlich nochmal, da ich dann auch meine ersten Arbeitszeiten fuer die kommende Woche weiss.
Samstag, 4. Oktober 2008
zu dem wieder spaeter noch mehr
Insgesammt gab es in meinem Blog bisher wenig ueber meine Gefuehlswelt zu lesen. Eigentlich hatte ich auch nicht vor viel darueber zu schreiben. Da sie aber scheinbar einen Grossteil der Erfahrung hier unten ausmacht, will ich es doch.
Es ist naehlich so, dass sich mein Empfinden etwa alle 30Minuten von wirklich grossartig in traurig veraendert, ausgeloest von kleinigkeiten. Ich denke es liegt einfach daran, dass man hier in einer neuen Umgebung einfach nicht so gefestigt und somit auch nicht so belastbar ist wie in der Heimat. Insgesammt hat man auch einfach mehr Zeit nach zudenken, was nicht gerade gut ist. Solange man einen Plan hat und somit einen festen Willen ist man einfach belastbarer oder einfach nur abgelenkt, dass kann ich zum jetztigen Zeitpunkt einfach noch nicht sagen.
Insgesammt denke ich schon viel darueber nach, ob es so richtig war hierher zu kommen, doch meine zweifel verfliegen ebenso alle 30Minuten wie meine Trauer. Was mir haeufig durch den Kopf geht, ist der Gedanke, was mich an meinem Leben in Deutschland gestoerrt hat und warum ich etwas aendern wollte. Ich hatte einen guten Job, gute Freunde und eigentlich viel Spass, besonderes im letzten halben Jahr. Die Frage ist halt, ob man etwas aendern sollte, auch wenn es eigentlich nichts zu bedauern gibt?
Ich moechte hier nochmal festhalten, dass ich kein richtiges Heimweh habe, dieses sage ich auch nicht unbedingt um stark zu erscheinen, dann wuerde ich den ganzen Blogeintrag nicht schreiben! Wie ich auf den Gedanken komme, dass es sich nicht um Heimweh handelt? Ganz einfach -ich denke nicht unbedingt an Deutschland sondern viel mehr an Sydney, wo das Leben einfacher war. Ich denke aber dass mit dem Heimweh kommt schon noch, dass sagen zumindest alle, mit denen ich gesprochen habe und die schon was laenger hier oder ueberhaupt(moin ruy) weg aus Deutschland sind.
Aber zum Glueck gibt es ja auch die kleine Babsi, die mich gestern Abend erstmal wieder aufgebaut hat und sagte, dass es allen so geht, wenn nicht sogar schlechter und es stimmt! Eigentlich geht es mir gut, ich habe vll einen guten Job und bin auch erst seit 9Tagen in Australien, somit sollte ich mir nicht so viele Gedanken machen.
@Mama+Papa: Nein ihr braucht nicht anzurufen, falls sowas vorkommt, dass ihr mich anruft, obwohl es sich nicht um einen absoluten Notfall handelt kaufe ich mir eine neue Sim! Aber dazu muss es ja nicht kommen, eine Mail reicht vollkommen. ;)
Es ist naehlich so, dass sich mein Empfinden etwa alle 30Minuten von wirklich grossartig in traurig veraendert, ausgeloest von kleinigkeiten. Ich denke es liegt einfach daran, dass man hier in einer neuen Umgebung einfach nicht so gefestigt und somit auch nicht so belastbar ist wie in der Heimat. Insgesammt hat man auch einfach mehr Zeit nach zudenken, was nicht gerade gut ist. Solange man einen Plan hat und somit einen festen Willen ist man einfach belastbarer oder einfach nur abgelenkt, dass kann ich zum jetztigen Zeitpunkt einfach noch nicht sagen.
Insgesammt denke ich schon viel darueber nach, ob es so richtig war hierher zu kommen, doch meine zweifel verfliegen ebenso alle 30Minuten wie meine Trauer. Was mir haeufig durch den Kopf geht, ist der Gedanke, was mich an meinem Leben in Deutschland gestoerrt hat und warum ich etwas aendern wollte. Ich hatte einen guten Job, gute Freunde und eigentlich viel Spass, besonderes im letzten halben Jahr. Die Frage ist halt, ob man etwas aendern sollte, auch wenn es eigentlich nichts zu bedauern gibt?
Ich moechte hier nochmal festhalten, dass ich kein richtiges Heimweh habe, dieses sage ich auch nicht unbedingt um stark zu erscheinen, dann wuerde ich den ganzen Blogeintrag nicht schreiben! Wie ich auf den Gedanken komme, dass es sich nicht um Heimweh handelt? Ganz einfach -ich denke nicht unbedingt an Deutschland sondern viel mehr an Sydney, wo das Leben einfacher war. Ich denke aber dass mit dem Heimweh kommt schon noch, dass sagen zumindest alle, mit denen ich gesprochen habe und die schon was laenger hier oder ueberhaupt(moin ruy) weg aus Deutschland sind.
Aber zum Glueck gibt es ja auch die kleine Babsi, die mich gestern Abend erstmal wieder aufgebaut hat und sagte, dass es allen so geht, wenn nicht sogar schlechter und es stimmt! Eigentlich geht es mir gut, ich habe vll einen guten Job und bin auch erst seit 9Tagen in Australien, somit sollte ich mir nicht so viele Gedanken machen.
@Mama+Papa: Nein ihr braucht nicht anzurufen, falls sowas vorkommt, dass ihr mich anruft, obwohl es sich nicht um einen absoluten Notfall handelt kaufe ich mir eine neue Sim! Aber dazu muss es ja nicht kommen, eine Mail reicht vollkommen. ;)
job
Paul und Kate, beide Neuseelaender die fuer die besser bezahlte Arbeit hier sind, sammeln mich wie versprochen morgen vor meinem Hostel ein und wir fahren nach Willetton. Dort beladen wir unseren Bus und Anhaenger und machen, wobei ich beeindrucke, da ich Seemannsknoten kann und die Boote nicht crapig vertaue. Es ist ein wenig schwierig mit den beiden zu reden, da der neuseelaendische Akzent sehr genuschelt ist und ich ausserdem noch nicht ueber das gesammte Fachvokabular verfuege, aber das wird schon noch. Waehrend der Fahrt erfahre ich, dass ich diesen 14-seat-van fuer meine Arbeit auch fahren muss und bin mega depremiert, da ich zwar eine international driver licence habe, aber mir dass nicht das Recht gibt 14Personen zo befoerden. Mein deutscher Fuehrerschein ist auf acht Passangers limitiert(ihr seht, es faehlt mir immer schwerer etwas in deutsch aus zudruecken, worueber ich nur englisch geredet habe) und ich sehe schon schwarz fuer diesen Traumjob, aber ich denke mir, dass ich auf jedenfall heute einen guten Tag an der See haben werde, der mir komplett bezahlt wird und will mir darueber erstmal nicht zuviele Gedanken machen. Wir kommen am Strand an, es weht eine steife Briese mit geschaetzter Windstaerke von 5 und wir setzten die Kayaks ab. Die Gruppe wird folgender massen aufgeteilt: immer zwei Leute zusammen in ein double und der Guide, solange es die Gruppenanzahl zulaesst, nimmt ein single. Ich Sitze zusammen mit Kate in einem Kayak und wir stechen a;s erste in See um fuer die nachfolgenden ein Orientierungspunkt zu sein, jedoch haben wir am Anfang unsere Probleme, da unser Ruder klemmt und so ein Wanderkayak, ohne Ruder und gegen Wind, auf Kurs zu bringen eine anstraengende Angelegenheit ist. Letztendlich schaffen wir es jedoch und schleppen noch den erschoepften Vater und Sohn auf unser erstes Ziel -Penguin Island. Jaja, der Name verraet alles. Hier leben echte Pinguine, ihr bekommt auch noch Bilder von ihnen zu sehen. Auf der Insel haben wir dann auch unser Mittagessen, was vom Veranstallter bezahlt ist und so schnorre ich mir erstmal die drei grossen Sandwichesbaguettes rein. Das ist mal ein Geschaeftsessen! Denkt nicht, dass ich dumm und dreisst bin, ich sollte sie essen, weil sie uebrig waren! Kate und ich liegen noch ein wenig am Windgeschuetzten Strand in der Sonne bis die restliche Gruppe wieder kommt. Unser naechstes Ziel ist Seal Island, auf dieser Insel leben Sealoewen, doch ist der Wind inzwischen auf etwa Windsstaerke acht aufgefrischt und Paul entscheidet sich lieber wieder zuerueck zu fahren, da der Wind "grosse" Wellen zwischen Penguim Island und Seal Isalnd drueckt. Die Rueckfahrt sollte jedoch das beste des Tages werden! Kate wird im einzel losgeschickt den Wagen zu holen, da wir uns, mit der recht unerfahrenen Gruppe, einfach nur mit Wind und Wellen an den Strand treiben lassen wollen und der Bus in einem anderen Winkelt steht. So sitzte ich mit Paul zusammen im double und wir haben einen heiden Spass an dem Wind der Hektick. Wir weisen die anderen an nicht zu paddeln, sondern einfach alle Kayaks nebeneinander als Flos zu nutzen -zwei doubles wollen jedoch lieber den "gefaehrlichen" Weg alleine zureuck fahren. Den einen gelingt es, den anderen nicht! Sie kentern und wir nehmen kurs auf sie, um sie in das Kayak zurueck zu bekommen. Hierzu muss man zuerst die Spitze des gekennterten Kayaks auf die des anderen heben, dann dreht man das Gekennterte ein wenig, damit ein grossteil des Wassers heraus laeuft, anschliessend haelt man das Kayak fest und die beiden Gekennterten machen sich wieder ins Boot. Alles schein gut und wir schicken sie wieder auf den Weg...und schon sind sie wieder gekenntert. Ich will ja nicht laestern, aber diese Wanderkayaks sind sowas von stabil im Wasser, um die zu kippen muss man eigentlich schon mutwillig nachhelfen. Wir machen und wieder auf den Weg und ich sage zu Paul scherzhaft: same procedure as every...? worauf ich ein laecheln zurueck bekomme. Doch diesmal klappt es nicht, da die beiden schon zu erschoepft/ausgekuehlt sind und dass obwohl das Wasser eigentlich recht warm ist und wir noch nicht lange unterwegs waren. Egal -Paul entscheidet, dass ich mit einem der Bieden den Platz swope und ich das zu 2/3 mit Wasser gefuellte Kayak einfach zum Strand zurueck bringen soll, da Paul sich noch um die anderen kuemmern muss, die schon etwa 1km weiter sind als wir. Nach lurzer zeit kommt Paul dann aber doch wieder, da sich mein Kayak als aeusert traege heraus stellt, da es durch den Wellengang und der inzwischen niedrig gelegenen Bordwand vollkommen bis zur oberkannte mit Wasser gefuellt ist und nur noch durch die beiden Auftriebskoerper vom Sinken angehalten wird, aber wir kenntern nicht! Was mich allerdings auch eine menge Kraft kostet. Jeder der einmal ein Kayak+Wasser gefahren ist weiss wie traege die Dinger dann werden. Wir bauen uns auch als Floss zusammen und treiben langsam Richtung Strand. Kurz vorm Strand laesst und Paul los und meint: you`ll capsize anyway. Doch da kennt er mich schlecht, sicher bringe ich mein Submarine durch die Branndung und nutzte eine passende Welle, befehle meinem boatmate kreaftig zu paddeln und surfe auf die letzten Meter auf den Strand. Wir muessen noch die Kayaks aufladen und auf gehts zurueck nach Perth. Wir machen noch schnell alles mit dem Strahler sauber und wir drei sind auf den Weg zurueck nach Fremantle. Ich bekomme ein Gespraech zwischen Tom(der zzt. Urlaub hat) und Paul mit und hoere, wie Paul sagt, dass ich "great" war und er mich pass lassen soll. Ich bin natuerlich gluecklich, aber werde gebeten morgen nochmal zu kommen, da ich die andere Insel nphc nicht gesehen habe, da ich wieder nichts zu tun habe sage ich natuerlich zu, ausserdem macht es mir ja spass! Auf dem Rueckweg frage ich ausserdem nach, ob immer zwei Guides dabei sind, da sich so ja auch das Problem mit der fehlenden driver licence klaeren wuerde, da dann einfach immer der andere faehrt. Paul sagt aber, dass es ab neun oder mehr Personen einen zweiten Guide gibt und ich strahle. Ab neun einen zweiten guide? Ich darf genau acht zusaetzliche Personen befoerdern und so bin ich zum ersten mal seit sydney in einer lang anhaltenden good mood, doch da"zu dem wieder spaeter noch mehr". Morgen gehts dann nochmal Kayaken. Anyway, its great!
Fremantle
Mit dem Zug ist es eine gute halbe Stunde bis Fremantle. Hier finde ich auf anhieb ein Zimmer. 24Dollar die Nacht hoert sich gut an und ist es auch, da wir einen Pool haben und ausserdem kostenloses Internet, sprich das Hostel kostet nur 21Dollar, da man eh 3Dollar taeglich fuer Internet ausgibt. Das kostelose Internet ist im uebrigen auch der Grund, dass ich euch schon wieder soviel schreibe. Ich mache mich noch Vormittags auf den Weg Arbeit zu finden und finde auch welche! In Kayaktourveranstalter braucht noch Guides, das hoert sich doch klasse an! Ich schicke ihm eine Email mit meinen details, sprich Name, Kontaktmoeglichkeiten und Berufserfahrung. Kurze Zeit spaeter werde ich angerufen und fragt mich, ob es moeglich ist morgen um 6.45 am Depot in Willetton, einem mit dem Auto etwa 15Minuten entfernten District, zu sein und mir die Arbeit an zugucken. Das bedeutet also, dass ich morgen auf jedenfall eine Kayaktour machen werde, die normaler Weise etwa 110 euro kostet. Da ich noch nichts vor habe und von meiner Arbeit als Bademeister schlimmere Arbeitszeiten gewoehnt bin, sage ich zu. Mein Fahrplan sagt, dass ich um 6.38am am Depot bin, doch meine Internet verbindung ist zum Glueck auf neuerem Stand und zeigt an, dass genau am 4oct meine Linie nicht faehrt und ich bekomme schon wieder("zu dem wieder spaeter noch mehr") einen Nervenzusammenbruch und versuche verzweifelt um 8pm meinen vll zukuenftigen Boss Tom zu erreiche, doch ich erwische nur den Anrufsbeantworter. Da ich schon zugesagt habe bekomme ich natuerlich direkt ein sau schlechtes Gefuehl. Kurze Zeit spaeter bekomme ich jedoch eine SMS von Paul, meinem vll zukuenftigen Kollegen, dass er mich morgen aufsammeln wird, da er auch aus Fremantle anfahren muss. Welch ein Glueck, dass ist hier eben anderes in Australien, alles ist was lockerer und es wird meist eine lockere Loesung fuer ein Problem gefunden. Ich sehe also zu, dass ich alles fuer den Heutigen Tag fertig gemacht bekomme, unter anderem meine entlich frische Waesche und will moeglichst frueh ins Bett, da ich komischer Wiese aus Sydney etwas jetlagged bin, sprich ich werde frueh muede und frueh wieder wach. In meinem 10Personen Zimmer treffe ich auch endlich mal jemanden mit dem man reden kann -Ben. Ben ist in 26 jaehriger Britte und hat 4jahre lange soetwas wie BWL studiert und dann bei seinem Vater in der Firma als etwas wie Bauarbeiter gearbeitet und reist seit 14Monaten durch die Welt und Australien. Darueber, dass ich Ben treffe, bin ich echt froh, doch da"zu dem wieder spaeter noch mehr".
Perth
Nach einer langen, aber erholsamen, Nacht bei Anne mache ich mich mit einem von ihr gemachten Lunchpaket auf den Weg nach Perth. Fuer Europaeer ist die Vorstellung eines 5h Inlandfluges sicherlich schwierig, hier aber etwas voellig normales -es ist halt alles etwas groesser. Dieser Flug ist der mit abstand unspaektakulerste den ich jemals hatte. Ich betrete das Flugzeug und setzte mich auf meinen verhassten Mittelplatz und sehe zu wie die flight attendent die Kabienentuer schliesst. Ist euch etwas aufgefallen? Richtig! Ich habe nichts von den Leuten links und rechts von mir erzaehlt -es gibt einfach keine! Ich habe die ganze Reihe fuer mich alleine und beschliesse, sobald die Gurt-schliessen-Lichter erloschen sind mich ueber alle drei Plaetze hinzulegen und zu schlafen, doch dazu kommt es garnicht. Da wir 5min auf dem Runway warten muessen schlafe ich direkt vor dem Start ein und wache erst 4h spaeter wieder auf. Bald darauf landen wir auch schon und ich verlasse mit 3 gelbgoldenen Andenken das Flugzeug! Schnell Gepaeck abgeholt und auf zu den Shuttlebuessen nach Perth. Der Busfahrer moechte wissen in welches Hostel ich gerne moechte, doch kann ich ihm nur sagen, dass ich iwo ins Centre will, da ich auf die Frage wo ich den heute Nacht schlafen wuerde nur mit den Schultern zucken kann. Ihr seht, ich habe aus Sydney gelernt und fahre mit ruhigen Gewissen, ohne Schlafmoeglichkeit nach Perth, doch dass sollte sich als Fehler heraus stellen, nicht all zu grossen Fehler, aber eben ein Fehler. Ueber Perth sind naemlich in der letzten Woche die Backpacker herein gebrochen und die meisten Hostels haben keine Betten mehr frei. Nach 2h unerwarteter Sucher finde ich dann doch ein Bett, aber was fuer eins. Das Hostel kostet 32Dollar die Nacht, was zum einen uebermaessig viel ist und zum anderen ist es dreckig und hat nichts zu bieten -wahrscheinlich der Grund warum hier noch was frei war. Nach einiger Internetrecherche(wie schreibt man sowas? fuer einen lengasteniker unmoeglich zu schreiben!) finde ich heraus, dass sich das Strandleben wohl in Frementle, einem suedlich gelegenen Stadtteil von Perth abspielt. So beschliesse ich das Hostel nicht zu verlaengern und moeglichst frueh nach Frementle auf zubrechen.
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Tipps/Tricks und Erfahrungen/Impressionen
Nun bin ich schon 5Tage in Australien und habe viel gelernt. Nicht nur etwa 150 neue Woerter, sondern auch einige Tricks, die einem das Ueberleben erleichtern.
Zum einem lernt man wirklich schnell neue Leute kennen, wenn auch nicht unbedingt tiefgruendig, aber man ist nie alleine, da die anderen auch alleine waeren, wenn sie nicht mit einem reden.
Man muss in einem grossen Hostel niemals alle Naechte bezahlen. Man sollte die ersten drei Naechte ganz normal dort mieten, bis einen die Leute an der Rezeption kennen. Innerhalb der drei Tage baut man genug Freundschaft auf, dass man einfach Abends rum fragt, bei wem auf dem Zimmer noch ein Bett unbelegt ist und sneaked sich dort hinein. Ich hatte 5Naechte in Sydney, habe aber nur drei bezahlt!
da wird doch noch eins frei sein....
Man kann sich hier sehr billig ernaehren. Hat man gar kein Geld mehr, muss man morgens recht frueh in der Kueche sein, da es dorf ein Fach gibt, wo Gaeste die das Hostel verlassen Lebensmittel hinein legen koennen und sie so der Allgemeinheit spenden. Ist man der erste morgens hat man immer was zu Essen, man bekommt aber auch recht gutes Essen fuer wenig Geld. Da es in Australien so schrecklich viele Asiaten gibt, ist hier alles asiatische sehr preiswert. Das billigste Fast Food ist Sushi. Es kostet etwa 1/5 des Preises in Deutschland. Man bekommt es in einer kleinen Tuete auf die Hand und es ist deutlich besser als in D. Fuer umgerechnet 2,40Euro bekommt man mehr als ein all-u-can-eat!
Ich habe nicht nur viel gelernt, sondern auch mindestens soviel erlebt und Impressionen gesammelt. Sydney ist eine wirklich tolle Stadt. Sie lebt richtig! Es sind schon 30grad, doch erscheint dies nicht als zu heiss, da vom nahen Pazifik immer kueler Wind durch die Skyscraper weht. Dieser Wind ist auch der Grund dafuer, dass man hier so schoen Segeln kann wie sonst kaum wo anderes.
Das sind meine Erfahrungen aus Sydney. Es ist 3am. , ich habe nun fast 3h an diesem Blog geschrieben und gehe zu bett. Heute nacht schlafe ich bei meiner Cousine und verlasse Sydney in 6h. Ich melde mich aus Perth.
Zum einem lernt man wirklich schnell neue Leute kennen, wenn auch nicht unbedingt tiefgruendig, aber man ist nie alleine, da die anderen auch alleine waeren, wenn sie nicht mit einem reden.
Man muss in einem grossen Hostel niemals alle Naechte bezahlen. Man sollte die ersten drei Naechte ganz normal dort mieten, bis einen die Leute an der Rezeption kennen. Innerhalb der drei Tage baut man genug Freundschaft auf, dass man einfach Abends rum fragt, bei wem auf dem Zimmer noch ein Bett unbelegt ist und sneaked sich dort hinein. Ich hatte 5Naechte in Sydney, habe aber nur drei bezahlt!
Man kann sich hier sehr billig ernaehren. Hat man gar kein Geld mehr, muss man morgens recht frueh in der Kueche sein, da es dorf ein Fach gibt, wo Gaeste die das Hostel verlassen Lebensmittel hinein legen koennen und sie so der Allgemeinheit spenden. Ist man der erste morgens hat man immer was zu Essen, man bekommt aber auch recht gutes Essen fuer wenig Geld. Da es in Australien so schrecklich viele Asiaten gibt, ist hier alles asiatische sehr preiswert. Das billigste Fast Food ist Sushi. Es kostet etwa 1/5 des Preises in Deutschland. Man bekommt es in einer kleinen Tuete auf die Hand und es ist deutlich besser als in D. Fuer umgerechnet 2,40Euro bekommt man mehr als ein all-u-can-eat!
Ich habe nicht nur viel gelernt, sondern auch mindestens soviel erlebt und Impressionen gesammelt. Sydney ist eine wirklich tolle Stadt. Sie lebt richtig! Es sind schon 30grad, doch erscheint dies nicht als zu heiss, da vom nahen Pazifik immer kueler Wind durch die Skyscraper weht. Dieser Wind ist auch der Grund dafuer, dass man hier so schoen Segeln kann wie sonst kaum wo anderes.
Das sind meine Erfahrungen aus Sydney. Es ist 3am. , ich habe nun fast 3h an diesem Blog geschrieben und gehe zu bett. Heute nacht schlafe ich bei meiner Cousine und verlasse Sydney in 6h. Ich melde mich aus Perth.
whats next?
Ich buche meinen Flug fuer den 2Oktober, sprich ich bleibe nurnoch 3Tage in Sydney und da ich auch nicht vor habe hier noch die Tage zu arbeiten laufe ich viel herum, shoppe ein wenig und chille viel mit den Leuten aus meinem Hostel. In Sydney gibt es endlos viele Backpacker und mindestens jeder dritte ist deutsch. Sobald man auf die Strasse geht hoert man deutsche woerter, ein weiteres drittel sind Kanadier und UK. ,der Rest teilt sich auf. Da ich keine Lust habe die ganze Zeit nur deutsch zu reden, gebe ich einfach allen deutschen vor aus den Niederlande zu kommen. SMART! Die meisten nichtdeutschen sind etwas aelter als ich, so um die 25 und aus ieinem Grund habe ich mit den deutschen wenig zu tuen, was auch daran liegen koennte, dass ich nicht nach Australien gegangen bin um deutsche zu treffen, vielleicht aber auch, da sie in meinem Alter sind und somit nicht so interessant wie die anderen.
Die letzten beiden Tage haben wir wirklich viel Party gemacht, wenn auch nur im Hostel.

Ich plane mich mit Shean(25, IRE), Dave(24, SCO) und einigen Kanadiern an Weihnachten wieder in Sydney zu treffen und dann auch zusammen Silvester zu feiern.
Die letzten beiden Tage haben wir wirklich viel Party gemacht, wenn auch nur im Hostel.
Ich plane mich mit Shean(25, IRE), Dave(24, SCO) und einigen Kanadiern an Weihnachten wieder in Sydney zu treffen und dann auch zusammen Silvester zu feiern.
day two -without tiebreakes
Ganz ohne Probleme mache ich souveraen Day two, um jetzt noch ins Geld zu kommen und pro zu werden muss ich nurnoch gewinnen, ich meine natuerlich einen job finden. Ich stehe ohne Wecker um 9uhr auf, sprich ich bin durch die praktischen Nachtfluege direkt ohne jetlagg im australischen Tagesrythmus. Um ins Internetcafe zu kommen ,wechsle ich die Strassenseite, was hier immer mit einem ganz komischen Gefuehl verbunden ist, da man aufgrund des Verkehrs in die andere Richtung gucken muss, sprich beim ueberqueren der Strasse guckt man rechts-links-rechts. Fiese Sache! Ich finde einige Verleihstationen und Schulen, bei denne ich mich erkundigen will, ob sie Arbeit fuer mich haben und tatsaechlich finde ich direkt am ersten Tag einen gut bezahlten Job als Kayakguide fuer Hafenrundfahrten. Der Haken beim Job ist aber, dass er zwar gut bezahlt ist, ich aber nur Wochenendschichten habe und so nur 360Dollar die Woche verdiene, fuer zwei Tage Arbeit ein guter Lohn, aber weniger als die 600 die ich anstrebe, damit ich auch zwischendurch mal einige Monate nichts tuen kann. So suche ich weiter und bekomme bei einer Segelschule den Tipp nach Perth zu gehen, da man dort mehr Arbeit bekommt. Es ist naemlich ganz einfach so, dass alle Backpacker in Cairs, Sydney oder Melbourne landen und dann alle die ach doch so tolle Ostkueste bereisen, was dazu fuehrt, dass es viel zu viel Nachfrage von Arbeit gibt und viel zu wenig Angebot. Perth liegt jedoch an der Westkueste und dort verschlaegt es nur wenige Backpacker hin, was wiederrum dazu fuehrt, dass wirklich viele Arbeitskraefte dort gebraucht werden. Den Tipp mit Perth habe ich bereits zuvor von einer Freundin bekommen, die genau den selben Weg gegangen ist. Auf meinem Heimweg zum Hostel mache ich mir ein Paar gedanken zu Perth und entscheide mich gleich morgen einen Flug dorthin zu buchen und maximal noch 1 Woche in Sydney zu bleiben.
Meinen zweiten Abend in Sydney verbringe ich zunaechst bei meiner Cousine und dann mit den Leuten aus dem Hostel, mit denen ich mich wirklich schnell gut verstanden habe. Doch dazu ein andermal mehr.
Meinen zweiten Abend in Sydney verbringe ich zunaechst bei meiner Cousine und dann mit den Leuten aus dem Hostel, mit denen ich mich wirklich schnell gut verstanden habe. Doch dazu ein andermal mehr.
first steps
Meine ersten Schritte in Sydnet fuehren mich zum Hafen, von wo aus man auch die weltberuehmte Oper sehen kann. Auf meinem Rueckweg eroeffne ich direkt mein Konto und kaufe mir ein Handy und Simcard und fuehle mich ganz gut, da bisher alles leichter geht als erwartet. Die Angst, welche mich zuletzt am Flughafen eingeholt hatte, verspuehre ich nun nicht mehr. Ich komme in mein Zimmer und treffe vier meiner roommates. Craig(27) mit Freundin Clairis(22) mit bester Freundin Sara(22) und Bruder William(26), alle vier aus Kanada. Ich unterhalte mich ein wenig mit ihnen und erfahre, dass Craig und Clairis schon seit einem Jahr als Backpacker hier sind und noch ein zweites Jahr bleiben(keine Sorge, ich komme wieder), Sara und Wiliam sind nach gereisst und Sara wird das naechste Jahr mit den anderen beiden hier bleiben. Die vier sind erstens wirklich nett und zweitens kann man ihr englisch wirklich gut verstehen, was man von dem aussie Gebrabbell nicht behaupten kann. Die vier nehmen mich, da ich auch alleine bin, direkt mit runter in die Kueche und wir essen zusammen zu abend. Die vier wollen noch was trinken gehen, doch ich bin leider zu muede, nicht jetlagged, einfach muede, da es bereits nach 22Uhr ist.
sydney for the very first time
Bevor ich nun endlich den Flughafen verlassen darf wartet noch eine letzte grosse Pruefung auf mich. Ich brauche einen Stempel in meinen Pass, dafuer muss ich alle Einreisebestimmungen erfuellen -tu ich aber nicht. Eigentlich braucht man ein Rueckflugticket um nach Australien einreisen zu duerfen, da ich aber noch nicht genau weiss wann und vorallem auf welchem Weg ich zurueck nach D will, habe ich noch keinen Rueckflug gebucht. Frueher wurde der Rueckflug wirklich noch ueberprueft, heutzutage jedoch nicht mehr, da alle Leute nurnoch eine Reservierungsnummer aufgeschrieben habe, da man die Tickets online bucht und so komme ich ohne Probleme an dem Freundlichen Mann ,der meinen Pass kontroliert und mit den Worten beschreibt: "lost weigth. hah?!", vorbei und bin nun ganz offiziell und legal in Australia.
Aus der Flughafenhalle raus rufe ich bei meinem Hostel an, dass ich abgeholt werden moechte und man sagt mir, dass ich zum meetingpoint gehen soll, dort warten und dass man mich dann dort einsammelt. Ich warte. Ich warte insgesammt 3h und telefoniere immer wieder mit dem hostel. Diese sagen, dass ich am meetingpoint warten muss, wo ich auch bin und negieren meine Frage, ob es denn vielleicht mehrere meetingpoints gibt. Natuerlich gibt es mehrere! Ganz grosse Bauernparade! Ich muss ehrlich zugeben, dass ich an diesem Punkt ein wenig entmutigt und deprimiert war, obwohl es keinen wirklichen Anlass gab. So komme ich dann doch endlich in mein Hostel, welches wirklich genau im Zentrum von Sydnet liegt. Ich checke ein und bekomme den Schluessel fuer mein Zimmer, welches ich mir mit fuenf Leuten teile, von denen jedoch keiner da ist, als ich das Zimmer betrete. Ich Dusche mich, ziehe mir frische Sachen an und verlasse mein Hostel und betrete den neuen Lebensraum.
Aus der Flughafenhalle raus rufe ich bei meinem Hostel an, dass ich abgeholt werden moechte und man sagt mir, dass ich zum meetingpoint gehen soll, dort warten und dass man mich dann dort einsammelt. Ich warte. Ich warte insgesammt 3h und telefoniere immer wieder mit dem hostel. Diese sagen, dass ich am meetingpoint warten muss, wo ich auch bin und negieren meine Frage, ob es denn vielleicht mehrere meetingpoints gibt. Natuerlich gibt es mehrere! Ganz grosse Bauernparade! Ich muss ehrlich zugeben, dass ich an diesem Punkt ein wenig entmutigt und deprimiert war, obwohl es keinen wirklichen Anlass gab. So komme ich dann doch endlich in mein Hostel, welches wirklich genau im Zentrum von Sydnet liegt. Ich checke ein und bekomme den Schluessel fuer mein Zimmer, welches ich mir mit fuenf Leuten teile, von denen jedoch keiner da ist, als ich das Zimmer betrete. Ich Dusche mich, ziehe mir frische Sachen an und verlasse mein Hostel und betrete den neuen Lebensraum.
its a long way to.....Australia
Eigentlich hatte ich vor den Blog steht up-to-date zuhalten, was sich jedoch schon jetzt als sehr schwierig erweisst. Zwar verbringe ich jeden Tag 1h am Internet und habe bisher mehr geld fuer das Internet Cafe ausgegeben als fuer Essen, bin ich stehts in Bedraengnis un habe habe keine Zeit etwas zu schreiben.
Diese Nacht(bei mir ist es gerade 0:41) verbringe ich bei meiner Cousine, die in Sydney mit ihrem Sohn, dem kleinen Jakob, lebt und so habe ich endlich mal viel Zeit und Ruhe alles auf zuschreiben, was bisher geschah.
Wenn alles nach Plan verlaufen waere, dann haette ich bereits die letzten drei Wochen in Australia verbracht, aber kommt es doch erstens meist anderes und zweitens selten wie gedacht. So wurde ich in der dritten Augustwoche krank und musste fuer einige Tage das Bett hueten, doch sollte dies erst der Anfang meiner Krankheitsepedemie sein! Mitte der vierten Augustwoche plagten mich schreckliche Zahnschmerzen, welche durch das aenger ziehen meiner Klammer bedingt waren. Hinzu kamen in den folgenden Tagen noch Kopfschmerzen, Uebelkeit und auch bei der ersten Ziffer meines Fiebertermometer tat sich einiges! Meine Zahnaertin brachte dann die Dignose -entzuendeter Weissheitszahn! Dieser muesse unbedingt noch vor meiner Abreise entfernt werden und so entschloss ich mich dazu meinen Flug um drei Wochen zu verschieben.
Mein zweiter Anlauf sollte am 24.9 um 19:30 Uhr starten -sollte! Als ich am 24. morgens um 1:30Uhr meine Emails checkte entdeckte ich etwas, dass interessant klang: "flight canceled", und diese Mail gleich vier mal. Unbegruendet fiel mein Flug aus und ich wurde umgebucht, der umgebuchte Flug fiel ebenfalls aus und ich wurde wieder umgebucht und so weiter. Am Ende hatte ich einen Flug am 24. um 13:55Uhr, sprich 6h frueher und ich hatte noch eine ganze Menge zu erledigen, also blieb ich bis 4Uhr wach und tat Alles, was ich noch zu tun hatte.
Um 8Uhr schnell meinen Vater angerufen, dass wir sofort nach Bonn los fahren muessen. Auf dem Weg wurde ich dann von meiner Fluggesellschafft angerufen, die mir dann mitteilten, dass alle Fluege nach und ueber HongKong aufgrund eines Typhoons gecanceled wurden und ich um 21:15Uhr ueber Bangkok fliegen wuerde. Nach endlosen Stunden auf dem Flughafen bekam ich dann wirklich meinen Flug nach Sydney ueber Bangkok und zusaetzlich einen 25Euro Gutschein fuer Essen, der komplett in Muffins umgesetzt wurde, von denen ich bis Sydney zehrte.
Meine Fluege verliefen dann doch sehr unspektakulaer. Auf dem Flug FRA-BAK sass ich toller weise in der Reihe hinter den Notausgaengen, was sich zwar als angenehm fuer die Beine erweisen sollte, jedoch auch als aeusserst schlechten Schlafplats, da direkt neben mit die Toiletten waren und in der Nacht etwa zwanzig Vollbauern mir auf die Fuesse traten.
In Bangkok hatte 8h aufenthalt, die ich mit einem Deutschen verbrachte, der ebenso wie ich umgebucht wurde.
Vom Flug BAK-SYD weiss ich nurnoch ganz wenig. Ich habe Abendessen bekommen und bin auch direkt eingeschlafen und erst zum Fruehstueck wieder aufgewacht. Und schon war ich in AUSTRALIA!
Diese Nacht(bei mir ist es gerade 0:41) verbringe ich bei meiner Cousine, die in Sydney mit ihrem Sohn, dem kleinen Jakob, lebt und so habe ich endlich mal viel Zeit und Ruhe alles auf zuschreiben, was bisher geschah.
Wenn alles nach Plan verlaufen waere, dann haette ich bereits die letzten drei Wochen in Australia verbracht, aber kommt es doch erstens meist anderes und zweitens selten wie gedacht. So wurde ich in der dritten Augustwoche krank und musste fuer einige Tage das Bett hueten, doch sollte dies erst der Anfang meiner Krankheitsepedemie sein! Mitte der vierten Augustwoche plagten mich schreckliche Zahnschmerzen, welche durch das aenger ziehen meiner Klammer bedingt waren. Hinzu kamen in den folgenden Tagen noch Kopfschmerzen, Uebelkeit und auch bei der ersten Ziffer meines Fiebertermometer tat sich einiges! Meine Zahnaertin brachte dann die Dignose -entzuendeter Weissheitszahn! Dieser muesse unbedingt noch vor meiner Abreise entfernt werden und so entschloss ich mich dazu meinen Flug um drei Wochen zu verschieben.
Mein zweiter Anlauf sollte am 24.9 um 19:30 Uhr starten -sollte! Als ich am 24. morgens um 1:30Uhr meine Emails checkte entdeckte ich etwas, dass interessant klang: "flight canceled", und diese Mail gleich vier mal. Unbegruendet fiel mein Flug aus und ich wurde umgebucht, der umgebuchte Flug fiel ebenfalls aus und ich wurde wieder umgebucht und so weiter. Am Ende hatte ich einen Flug am 24. um 13:55Uhr, sprich 6h frueher und ich hatte noch eine ganze Menge zu erledigen, also blieb ich bis 4Uhr wach und tat Alles, was ich noch zu tun hatte.
Um 8Uhr schnell meinen Vater angerufen, dass wir sofort nach Bonn los fahren muessen. Auf dem Weg wurde ich dann von meiner Fluggesellschafft angerufen, die mir dann mitteilten, dass alle Fluege nach und ueber HongKong aufgrund eines Typhoons gecanceled wurden und ich um 21:15Uhr ueber Bangkok fliegen wuerde. Nach endlosen Stunden auf dem Flughafen bekam ich dann wirklich meinen Flug nach Sydney ueber Bangkok und zusaetzlich einen 25Euro Gutschein fuer Essen, der komplett in Muffins umgesetzt wurde, von denen ich bis Sydney zehrte.
Meine Fluege verliefen dann doch sehr unspektakulaer. Auf dem Flug FRA-BAK sass ich toller weise in der Reihe hinter den Notausgaengen, was sich zwar als angenehm fuer die Beine erweisen sollte, jedoch auch als aeusserst schlechten Schlafplats, da direkt neben mit die Toiletten waren und in der Nacht etwa zwanzig Vollbauern mir auf die Fuesse traten.
In Bangkok hatte 8h aufenthalt, die ich mit einem Deutschen verbrachte, der ebenso wie ich umgebucht wurde.
Vom Flug BAK-SYD weiss ich nurnoch ganz wenig. Ich habe Abendessen bekommen und bin auch direkt eingeschlafen und erst zum Fruehstueck wieder aufgewacht. Und schon war ich in AUSTRALIA!
lesson one: let's start
Dies ist er nun -mein Australia-Blog. Was euch hier erwartet? Diese Frage kann ich selbst nicht beantworten. Flog ich doch recht ins Blaue, nicht unbedingt unvorbereitet, aber ohne feste (raeumliche) Ziele. Konnte ich doch stehts lediglich sagen, dass ich in Sydney landen wuerde und sich der Rest von selbst ergeben muesse. Eines kann ich euch doch sagen -langweilig werden soll es nicht, wenn auch der Inhalt dieses Blogs zensiert ist wie eine Sendung auf CCTV.
viel Spass
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